Drei Fragen an Philip Koller
COO bei Brunner Pumpen AG
Warum habt ihr euch als erfolgreiches KMU für den Checkup von tfy entschieden?
Wir wollten bewusst einmal wieder einen Schritt zurücktreten und uns selbst den Spiegel vorhalten: Wo stehen wir als Unternehmen wirklich? Was läuft gut und wo haben wir noch Potenzial?
Dabei war uns wichtig, nicht nur die Sicht der Geschäftsleitung einzubeziehen, sondern auch unsere Mitarbeitenden abzuholen. Der pragmatische KMU-Ansatz des Checkups hat deshalb gut zu uns gepasst. Statt einer theoretischen Analyse wollten wir eine ehrliche und möglichst ganzheitliche Standortbestimmung, aus der wir konkrete Ansatzpunkte für unsere Weiterentwicklung ableiten können.
Genau diese Kombination ist auch im Checkup angelegt: Die Sicht der Mitarbeitenden wird mit Experteneinschätzungen, Unternehmensinformationen und einem Vergleich mit anderen Schweizer Unternehmen verbunden.
Ihr habt die Ergebnispräsentation in eure Kadertage integriert. Warum hat das für euch gut gepasst?
Die Kadertage boten den passenden Rahmen, um nicht nur Ergebnisse präsentiert zu bekommen, sondern gemeinsam darüber zu diskutieren, was diese für uns als Führungsteam konkret bedeuten.
Die Kombination aus harten Fakten, einer neutralen Moderation und einer geführten Diskussion war dabei besonders wertvoll. Gleichzeitig konnten wir unser gemeinsames Führungsverständnis weiter schärfen und den Fokus darauf legen, welche Themen für die zukünftige Entwicklung von Brunner Pumpen wirklich entscheidend sind.
Der Checkup hat uns damit nicht einfach eine lange Liste möglicher Massnahmen geliefert, sondern geholfen, Prioritäten zu setzen und gemeinsam Klarheit über die nächsten Schritte zu schaffen.
Und was jetzt? Wie stellt ihr sicher, dass die Resultate nicht einfach in der Schublade verschwinden?
Eine Analyse allein verändert noch nichts, das war uns von Anfang an klar. Für uns war deshalb entscheidend, aus den Erkenntnissen konkrete Fokusthemen abzuleiten und diese nun Schritt für Schritt auf den Boden zu bringen.
Denn gerade im operativen Alltag kennen wir es alle: Die wichtigen Entwicklungsthemen sind zwar bekannt, werden aber schnell vom Tagesgeschäft eingeholt. Deshalb ist die externe Begleitung auch nach dem Checkup für uns wertvoll. Sie schafft Verbindlichkeit, hält den Fokus hoch und sorgt dafür, dass aus Erkenntnissen tatsächlich Veränderungen werden.
Oder etwas salopp gesagt: Manchmal braucht es eben auch die Peitsche von aussen. 😉